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Das Burdur-Netz: Das gebirgige Hochland im Norden der türkischen Mittelmeerregion zwischen dem Burdur-See im Westen und dem Egridir-See im Osten ist durch mehrere Stichbahnen erschlossen, deren Endpunkte Burdur, Isparta und Egridir sind. Ausgangspunkt dieser als Burdur-Netz bekannten Streckenverästelungen ist quasi der am km 390 der Strecke Izmir - Egridir mitten im Nichts gelegene Bahnhof Karakuyu unweit von Dinar. Die Strecke verläuft von hier noch 80 km in Richtung Südosten/Osten bis Egridir (km 470), wobei unterwegs in Gümüzgün (km 423) und Bozanönü (km 439) jeweils die Stichbahnen zu ihren Endpunkten Burdur und Isparta abzweigen. Der Abschnitt Bozanönü - Egridir ist jedoch seit einigen Jahren stillgelegt, so dass das bekannteste Bauwerk des Burdur-Netzes - das große Stahlviadukt von Egridir direkt am gleichnamigen See - nicht mehr erreichbar ist. Die fotografisch interessantesten Abschnitte der verbliebenen Strecken befinden sich rund um die Abzweigbahnhöfe Karakuyu (mit seinem kehrschleifenförmig angebundenen Bahnhof nebst Wasserhaus) und Bozanönü (mit herrlicher Bergkulisse).

Einen kleinen Eindruck vom Burdur-Netz vermitteln die nachfolgenden Fotos, die im Winter 2010 entstanden. Zuglok war die 56.548 (ex. DRB 52.7429) vom Bw Usak.

 
56.548 passiert das Wasserhaus des Bahnhofs Karakuyu.   Preußen-Schrott, Schafe und Minarett: Mit 44.069 und 44.055 stehen zwei echte pr. G8 in Dinar "auf dem Rand".
 
Während es kurz hinter Dinar noch gemächlich zugeht...   ...kämpft sich 56.548 anschließend den Berg zwischen Dinar und Karakuyu hinauf.
 
Zwischen Karakuyu und Gümüzgün rollt 56.548 durch die herrliche Landschaft.   Wenige Meter weiter wird dieser Einschnitt passiert.
 
56.548 vor der Kulisse des Zementwerks Kirikcayir.   Hinter dem Abzweigbahnhof Bozanönü rollt der Zug vor den schneebedeckten Bergen ostwärts.
 
Blick über die nach Süden eingeschwenkte Strecke nach Isparta auf den Ort Bozanönü.   Sonnenuntergang vor Capali.