Reisehinweise (Stand: 19.06.2001)

Hier gibt es zu einigen der vorgestellten Ländern ein paar nähere Informationen.


China China

Reisezeit: Wer Wert auf schöne Dampffahnen in klarer Luft legt (wer nicht?!), für den kommt nur der Winter als Reisezeit in Frage - durch die moderne Konstruktion der in der Regel erst in den letzten 20 Jahren gebauten Dampfloks wird nämlich so gut wie rauchfrei gefahren. Schwarze Qualmwolken als Ersatz für Abdampf scheiden somit aus. Ausnahmen bilden da allenfalls die betagten JF's im Raum Tongchuan. Da die Winter im Nordosten aber recht kalt sind (bis -40C), sollte man sich am besten auf die Zeit Ende Februar / Anfang März konzentrieren - minus 20C reichen schließlich auch aus. Zum gleichen Zeitpunkt ist es in Zentralchina nämlich bereits um die +10C warm, was für die Sichtbarkeit des Dampfes schon die Grenze darstellt. Im Süden des Landes hat man eh' verloren - da bietet sich dann das Frühjahr oder der Herbst an...

Visum: Gibt's über die Vertretungen der Volksrepublik China in Berlin und Bonn, Kostenpunkt derzeit 32 US-$.

Anreise: Per Flugzeug - nur für Leute mit viel Zeit dürfte eine Anreise mit der Bahn via Russland interessant sein. Zehn Stunden Flug sind schon lang genug...

Unterkunft & Verpflegung: Es soll ja tatsächlich Leute geben, die auf gut Glück nach China fahren - zweifellos die kostengünstigste Variante, dafür aber extrem zeitaufwendig. Der andere Weg führt über das staatliche Reisebüro CITS bzw. dessen Ableger. Einige haben sich direkt auf Eisenbahnfreunde spezialisiert, was aber nicht unbedingt etwas zu bedeuten hat, da man vor Ort oftmals dann doch einen "unwissenden" Touri-Führer von CITS vor die Nase gesetzt bekommt. Der unbestrittene Vorteil der ganzen Geschichte ist allerdings der, daß man sich um die Übernachtungen nicht sorgen muß und daß der unbedingt notwendige fahrbare Untersatz zur Verfügung steht (siehe unten).

Mietwagen: Nix is! Nicht etwa weil es in China nur Fahrräder gibt, nein das Problem ist viel simpler: Der deutsche Führerschein ist in China nicht gültig. Darum ist man entweder auf die öffentlichen Verkehrmittel, seine eigenen Füsse oder aber einen Wagen mit Fahrer angewiesen. Während am Jingpeng-Pass mit den ersten beiden durchaus gut klarzukommen ist, sollte man für alle übrigen Orte lieber der letzten Variante den Vorzug geben. Den Wagen (Minibus) kann man entweder über das Reisebüro mitbuchen oder man chartert sich einen vor Ort. 50 DM pro Tag (einschließlich Benzin) sind bei mehrköpfigen Gruppen dann schon fast geschenkt...

Fotogenehmigung: Das Fotografieren ist in China allgemeinhin erlaubt und genehmigungsfrei - von militärischen Anlagen und sonstigen Sperrgebieten mal abgesehen. Allerdings ist man mittlerweile am Jingpeng-Pass auf die grandiose Idee gekommen, allen ankommenden Eisenbahnfreunden ungefragt eine spezielle (illegale) Fotogenehmigung für die JiTong-Eisenbahn aufzuzwingen - für immerhin 50 Yuan (12,50 DM) pro Tag. Auf der Rückseite dieser Genehmigung finden sich dann solch sinnvolle Hinweise wie daß die Kamera nicht auf die Schienen gelegt werden darf und daß das Fotografieren in grünen und roten Klamotten verboten ist (steht wirklich so drauf!). Bei einem Bw-Besuch in Daban schlägt man dann gar richtig zu: Unter 50 DM ist offiziell nichts zu machen. Nun kann das jeder halten wie er will - derartige Abzockerei ohne Gegenleistung fordert geradezu zu einfallsreichem Handeln heraus. Mit etwas Witz und einem gewissen Maß an Kaltblütigkeit kommt man auch ohne einen Pfennig zu bezahlen an seine Bilder...

Was sonst noch zu sagen wäre: Wenn man mit einem Reiseführer versehen durch die Gegend gondelt, so sollte man sich im klaren sein, daß selbiger lediglich dem Namen nach die Reise führt, in der Regel aber in Sachen Eisenbahn allenfalls als Dolmetscher taugt. Unser Reiseführer in Tongchuan war glücklich als er nach drei Tagen meinte, den Unterschied zwischen einer Dampflok und einer Diesellok zu kennen, was beim nächsten Test dann allerdings voll daneben ging... So sollte man sich schon daheim mit den notwendigen Informationen und Karten zu den Örtlichkeiten eindecken, da man ansonsten selbst mit angeblich ortskundigen Führern schnell böse Überraschungen erlebt. Desweiteren ist ein gewisser Grundvorrat an europäischen Lebenmitteln durchaus zu empfehlen, da die einheimische Küche doch etwas seltsam ist - insbesondere das Frühstück kann man glatt vergessen...


Kuba  Kuba

Wenn man vom naß-kalten Winterwetter in hiesigen Breiten die Nase voll hat, dann gibt es kaum etwas besseres als das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden: Auf nach Kuba! Die Insel ist zweifellos ein Paradies: Sonne ohne Ende, Palmen, schneeweiße Strände, herrliche Korallenriffe - und natürlich Dampfloks! Jedes Jahr zur Zuckerrohrernte beginnt es überall im Land zu qualmen. Über 50 Dampfloks mühen sich dann täglich mit der süßen Fracht ab, je Zuckermühle im Schnitt 2-3 Maschinen. Dabei handelt es sich meist um Loks amerikanischen Ursprungs (Baldwin, ALCO), aber auch einige deutsche Exemplare von O&K, Borsig und Henschel kann man noch im Einsatz erleben. Tenderloks sind die Ausnahme und dienen ausschließlich zu Rangierzwecken. Bei den Schlepptenderloks sind Maschinen mit der Achsfolge 1'C und 1'D die Regel, aber auch Exoten wie 1'C1', 2'C und 1'D1' kann man antreffen. Die Maschinen besitzen ausnahmslos eine (Roh-) Ölhauptfeuerung, da Kuba keine eigenen Kohle-, aber ein paar geringe Erdölvorkommen besitzt.

Reisezeit: Zuckerrohrsaison ist von Mitte Januar bis Ende März. Außerhalb dieser Zeit passiert dampfmäßig so gut wie gar nichts. Empfehlenswert ist eine Tour Ende Februar / Anfang März.

Visum: Es ist kein Visum erforderlich! Statt dessen gibt es eine Touristenkarte, welche man über das Reisebüro bekommt. Dazu müssen aber mindestens drei Übernachtungen von Deutschland aus gebucht werden...

Anreise: Per Flugzeug von Berlin, Düsseldorf und weiteren deutschen Flughäfen erreicht man Varadero nach 10:50 h Flugzeit ohne Zwischenlandung mit diversen Ferienfliegern und auch mit der staatlichen kubanischen Fluggesellschaft.

Unterkunft: Am besten ist es, einfach eine ganz normale Pauschalreise mit Unterkunft in Varadero zu buchen. Die dortige "Touristen-Hochburg" bietet von 2 bis 5-Sterne-Hotels alles was das Herz begehrt, insbesondere läßt sich so das schwierige Versorgungsproblem (Verpflegung) elegant umgehen. Varadero liegt ansonsten für Eisenbahntouren sehr günstig - die nächste Zuckerrohrbahn (José Smith Comas) ist keine 30 Kilometer entfernt und bei einem Aktionsradius von 200 km lassen sich so bequem fast zwei Dutzend Bahnen "abklappern".

Verpflegung: Bucht man zu Hause im Reisebüro Halbpension oder "all inclusive", dann hat man überhaupt kein Problem: Morgens und abends ausgiebig "zugeschlagen" und einige Sachen für unterwegs eingepackt - das reicht allemal, da man in der Hitze des Tage eh' nur Flüssigkeit zu sich nimmt.

Mietwagen: Ohne geht es einfach nicht! Der öffentliche Nahverkehr ist völlig zusammengebrochen und chaotisch. Pro Tag muß man mit zwischen 50 und 90 US-Dollar einschließlich Versicherung rechnen (je nach Autotyp), dazu kommen noch Kaution (200 US-$) und natürlich Sprit, welcher mit 0,90 US-$ je Liter genauso teurer wie hierzulande ist. Fährt man zu zweit oder dritt, dann sind die Kosten von ca. 50 DM je Tag durchaus in Ordnung. Übrigens: Vor Ort sind die Wagen oft günstiger zu haben als von Deutschland aus. Trotz der vielen wunderschönen Oldtimer aus den 50er Jahren auf den Straßen sind die Mietwagen natürlich neue westliche Modelle (Fiat, Daewoo, Daihatsu)...

Straßenverhältnisse: Da muß man sich allerdings auf etwas gefaßt machen: Schlaglochpisten und miese Feldwege sind entlang der Zuckerrohrbahnen die Regel, nachts sind Massen von unbeleuchteten Radfahrern, Pferdefuhrwerken und Traktoren eine zusätzliche Gefahr - zur Schonung der Nerven sollte man sich also rechtzeitig auf den Rückweg machen...


Litauen Litauen Lettland Lettland Estland Estland

Reisezeit: Da dampfmäßig eh' nix fährt, kann man theoretisch das ganze Jahr über fahren. Wer nebenbei noch an den sehr schönen Ostseestränden baden will, sollte natürlich im Hochsommer hinfahren...

Visum: Es besteht keine Visumpflicht mehr, so dass es zu diesem Thema nichts weiter zu sagen gibt.

Anreise: Grundsätzlich gibt es alle Möglichkeiten von Auto über Bahn und Schiff bis Flugzeug. Wer jedoch Flexibilität schätzt und etwas knapp in Sachen Zeit ist, der sollte mit dem eigenen Auto anreisen. Besonders zu empfehlen ist in dieser Hinsicht eine kombinierte Anreise Auto / Schiff nach Litauen über die Fährverbindung Mukran(Rügen) - Memel (Klaipeda) bzw. Kiel - Memel. In 18 Stunden kommt man so entspannt über Nacht ohne lästige Grenzaufenthalte direkt ans Ziel. Schon allein der Blick auf die Kurische Nehrung ist die Seereise wert...

Unterkunft: Hotels zu finden ist eigentlich kein Problem. Bei meiner Tour im Frühjahr 1998 hatten wir als Dreh- und Angelpunkt die lettische Hauptstadt Riga gewählt, von wo aus wir unsere Tagestouren mit dem Auto unternahmen. Riga ist von der Fähre in Memel bequem an einen Tag erreichbar und bietet sich wegen seiner zentralen Lage im Baltikum geradezu an. "Nachahmern" sei das Hotel "Radi un Draugi" (3 Sterne) mitten im Zentrum der sehr schönen Altstadt empfohlen (Doppelzimmer etwa 60 US-$ pro Nacht). Der nicht zu unterschätzende Vorteil des Hotels ist nicht nur seine Lage und die Tatsache, daß es gerade erst modernisiert wurde, sondern auch, daß sich in unmittelbarer Nähe einer der wenigen bewachten Parkplätze befindet...

Verpflegung: Ist überhaupt kein Problem. In den Läden der größeren Orte gibt es eigentlich alles was das Herz begehrt und gute Restaurants finden sich mit ein bißchen Suchen auch.

Straßenverhältnisse: Die Straßen sind fast alle in einem guten Zustand und auch die Ausschilderung (in anderen Staaten der ex. Sowjetunion ein ziemliches Problem) ist in Ordnung.


Polen Polen

Reisezeit:Die Dampfaktivitäten bei der Regelspur sind bis auf die Sommermonate das ganze Jahr über in etwa gleich, da Wollstein (Wolsztyn) als einziges Bw noch planmäßig fährt. Allerdings gibt es dort eine zweimonatige Sommerpause.

Visum: Nicht erforderlich! Ein Reisepaß ist hingegen schon...

Anreise: Es stehen einem alle Wege offen...

Unterkunft: Hotels gibt es in Hülle und Fülle. Wer besonders preiswert übernachten will, der sucht sich die überall zu findenden Sport-Hotels aus. Dort kann man in einem einfachen Zimmer für schlappe 10 DM pro Nacht und Nase übernachten. Reisenden ins "Dampf-Mekka" Wollstein sei jedoch die Übernachtung im Bw ans Herz gelegt. Das Übernachtungsgebäude liegt gleich neben dem Lokschuppen, so daß man selbst auf dem "stillen Örtchen" nicht auf Dampf-Akustik verzichten braucht. Die Zimmer liegen nach hinten (zum See hin) raus, so daß ein ungestörter Nachtschlaf garantiert ist. Die knapp 20 DM je Bett sind da fast geschenkt und man leistet so gleich einen Beitrag zur Erhaltung dieses einzigartigen Museums. Für Besucher der Eisenbahnmuseums Königszelt (Jaworzyna Sl.) sei statt der Übernachtung im Bw (auch möglich, aber grausamerweise mit Einweg-Bettwäsche) die Übernachtung im Hotel "Kupfer" (Cuprum) im nahen Liegnitz (Legnica) empfohlen, wo neben einem bewachten Parkplatz auch ein gutes Frühstück zu haben ist. Wer die Kosten von 40 DM pro Person im DZ scheut, der kann einfach und günstig im zwischen Königszelt und Liegnitz gelegenen Jauer (Jawor) übernachten.

Verpflegung: Imbiss-Buden gibt es an jeder Straßenecke und Restaurants sind ebenfalls stark vertreten. Dem Wollstein-Besucher sei zum Abendessen das Motel "Orion" (früher: "u Magdu") an der neuen Umgehungsstrasse empfohlen, wo man preiswert und gut isst.

Straßenverhältnisse: Die waren schon immer besser als anderswo im Osten. In den letzten Jahren wurden selbst einstige "Zerhackerpisten" entlang der Bahnstrecken vorzüglich asphaltiert. Bemerkenswert sind die fast stets vorhandenen, aber etwas ungewohnt angebrachten "Grünen Pfeile" an den Ampeln (unten!) und die sogenannten "Ampelwiederholer" auf der anderen Seite der Kreuzung. Letztere können beim Linksabbiegen für Verwirrung sorgen, da diese dann ja logischerweise immer rot zeigen, so daß man sie einfach ignorieren muß...


Rumänien Rumänien

Reisezeit:Die Reisezeit erstreckt sich über das ganze Jahr, wobei jede Jahreszeit ihre ganz eigenen Reize hat. Persönlich bevorzuge ich das Frühjahr und den Herbst, wobei aber auch Sommer (Licht selbst bis in tiefere Täler) und Winter (schneesicher ab Dezember) ihre Vorzüge haben. Die Waldbahnen fahren (so sie es überhaupt noch tun) eigentlich das ganze Jahr. Ausgenommen ist nur die Zeit zwischen Weihnachten und Anfang Januar, wo kein Holz eingeschlagen wird. Als günstigste Reisezeit hat sich der Monat Mai erwiesen, da hier das Licht gerade im tiefen Wassertal optimal ist und die Tage schon eine akzeptable Länge haben, so daß man auch bei der Talfahrt nicht auf Fotos verzichten muß.

Visum: Ist abgeschafft!!! (Stand Juni 2001).

Anreise: Sicher kann man sich in Rumänien auch gut mit der Bahn fortbewegen, aber das beansprucht so seine Zeit und hat insbesondere an kälteren Tagen einen empfindlichen Nachteil: Oft werden die Züge nicht geheizt! Da ist das Auto (oder auch Mietauto ab Bukarest) die bessere Alternative. Bei dem Gedanken "Auto nach Rumänien" zucken manche Zeitgenossen schon zusammen, da Rumänien hierzulande (völlig ungerechtfertigt!) doch als Inbegriff für Raub und Diebstahl steht. Sicher gibt es auch in Rumänien Kriminalität, doch garantiert nicht mehr als sonst irgendwo in Südosteuropa.

Unterkunft: Obwohl es in Rumänien auch jede Menge Hotels (20 US-$ aufwärts pro DZ) gibt, bevorzuge ich private Unterkünfte, die neben einem unglaublich günstigen Preis auch meist einen sicheren Stellplatz für das Auto parat haben. Dem Besucher des Wassertales sei das Restaurant "Oberösterreich" in der Zipserei in Oberwischau (Viseu de Sus), nur 100 m Luftlinie vom Sägewerk (Waldbahn-Depot!) empfohlen, dessen Wirt auch einen Bungalow (4 Personen) zu vermieten hat. Sollte er einmal ausgebucht sein, so vermittelt er auch gerne andere Übernachtungen bei Deutschen im Ort. Wer Siebenbürgen einen Besuch abstatten möchte und rustikales Ambiente liebt, der ist mit dem Gästehaus (ein alter Bauernhof) der Gemeinde Hetzeldorf (Atel) bei Mediasch (Medias) bestens bedient. Sehr günstig in der "Mitte" gelegen kann man von hier bequem alle bekannten Orte Siebenbürgens (Mediasch, Schäßburg, Hermannstadt, Neumarkt, ...) erreichen. Man frage einfach im Hetzeldorfer Altenheim an der Burgkirche nach...

Verpflegung: Zu kaufen gibt es eigentlich alles, was man so zum Leben braucht, jedoch sind die importierten Produkte meist teuerer als bei uns. Die einheimischen Waren gibt es mittlerweile in ausreichender Menge, so daß man nicht den ganzen Kofferraum voll Verpflegung mitschleppen muß. Auf ein paar ausgewählte Sachen wie Kaffee, Salami, Schokolade und Bier sollte man jedoch nicht verzichten, zumal sich diese auch als kleine Geschenke sehr gut machen. Meist bieten die Gastgeber neben der blanken Übernachtung auch Frühstück und Abendessen an, so daß man sich die Suche nach den teureren Restaurants (für unsere Verhältnisse immer noch günstig) sparen kann.

Straßenverhältnisse: Wer noch Anfang der 90er Jahre nach Rumänien kam, der schlug die Hände über dem Kopf zusammen, bei dem was ihm damals als Straßen alles zugemutet wurde. Kommt man heute über die Grenze, so glaubt man seinen Augen kaum zu trauen: Fast alle großen Fernstraßen sind in einem sehr guten Zustand, so daß auch Nachtfahrten kein Problem mehr darstellen und ihren selbstmörderischen Charakter verloren haben. Lediglich bei Verbindungsstraßen ("gelbe Straßen") kann man noch in einzelnen Fällen Pech haben und sie entpuppen sich als Schotterpisten. Bei den Nebenwegen ("weiße Straßen") muß man allerdings nach wie vor mit dem übelsten rechnen, wobei aber selbst die berüchtigte Bergstraße von Covasna nach Comandau inzwischen viel von ihrem Schrecken verloren hat. Alles in allem kann man sich in Rumänien gut mit dem Auto fortbewegen. Die Ausschilderung der Straßen ist außerorts wirklich sehr gut, lediglich in den großen Städten sollte man aufpassen. Grundregel: Wenn nix dransteht, dann geht's der Hauptstraße nach - funktioniert eigentlich immer! Tankstellen mit bleifreien Benzin ("Fara Plumb" auch "bleifrei"!) gibt es viele, jedoch haben sie nicht immer welches da. Deshalb sollte man nicht zu hart mit dem Sprit kalkulieren und eine Reserve (50-100 km) übriglassen. Bei Diesel ("Motorina") existiert dieses Problem nicht...